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Stellungnahme zu Initiativantrag
zu Sonn- und Feiertagsarbeit

Erarbeitet von der Allianz für den freien Sonntag

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Grundsatztexte

Arbeitsweise

Vereinbarung zur Arbeitsweise der
Allianz für den freien Sonntag Österreich

1 Allgemeines Profil
Nichtregierungsorganisation (NRO) ohne Rechtspersönlichkeit zur Förderung und Bewahrung der freien Sonn- und Feiertage, wie sie im Grundsatzprogramm der „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ dargelegt ist.

Handlungsorientierter Zusammenschluss der Sonntagsallianzen aus den Bundesländern sowie österreichweit arbeitender Institutionen aus den Bereichen Kirchen, Gewerkschaften, Vereine, Arbeiterkammer, Interessensvertretungen, Soziale Bewegungen, Kultur, Erwachsenenbildung.

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Grundsatzprogramm

Das Grundsatzprogramm der Allianz für den freien Sonntag Österreich

Sonn- und Feiertage stellen für alle Menschen in unserer Gesellschaft, insbesondere für Gruppierungen, die im kulturellen, religiösen, sportlichen, sozialen oder politischen Bereich tätig sind, einen unverzichtbaren Wert dar.
Die Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit in gesellschaftlich nicht notwendige Bereiche bedeutet einen gravierenden Einschnitt in das Gefüge der Gesellschaft:
Die Deregulierung der Arbeitszeit, der Zugriff auf Sonntag und Feiertage und das Ausdehnen der Wochenendarbeit in allen Ländern Europas zeigen, wie mächtig Wirtschaftsinteressen in das Leben der Menschen und in die Gesellschaft eingreifen.
Menschen sollen mit ihrer Erwerbsarbeit rund um die Uhr verfügbar sein, jederzeit einsetzbar im Handel und Tourismus, in industriellen Produktionsprozessen, und in den verschiedensten Dienstleistungen. Diese Entwicklung reduziert den Menschen auf Arbeits- und Kaufkraft.
Gerade der gemeinsame arbeitsfreie Sonntag ist ein Zeichen, dass der Mensch mehr ist als Arbeitskraft und Konsument.

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Rechtliche Situation in Österreich

Sonntagsarbeit - Die Grundregel:

Für ArbeitnehmerInnen (AN) ist die Sonntagsruhe im Arbeitsruhegesetz (ARG, BGBl, Nr 144/1983 idgF) geregelt. Gemäß § 3, der die Wochenendruhe normiert, räumt der Sonntagsruhe in diesem Zusammenhang deutlich den Vorrang gegenüber anderen Wochenruheregelungen ein.
„Der AN hat in jeder Kalenderwoche Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden, in die der Sonntag zu fallen hat (Wochenendruhe)."
§ 6 sieht vor, dass AN, die während ihrer wöchentlichen Ruhezeit beschäftigt werden, in der folgenden Arbeitswoche einen Anspruch auf bezahlte Ersatzruhe haben.

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