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Allianz für den freien Sonntag in Österreich
Die Allianz für den freien Sonntag Österreich setzt sich für den Schutz des freien Sonntags vor schleichender Aushöhlung durch Wirtschaft und Politik ein.
Sie schafft öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des gesellschaftlichen Werts gemeinsamer freier Zeiten. Damit soll dem Trend entgegengewirkt werden, dass alle Lebenszeit zu Arbeits- und Konsumzeit wird.
Die Allianz für den freien Sonntag Österreich setzt sich dafür ein, dass der arbeitsfreie Sonntag, der in der Bevölkerung breite Zustimmung findet, weiterhin gelebt werden kann.
Die gesetzliche Verankerung des freien Sonntags ist ein Eckpfeiler der österreichischen Zeitkultur, die immer mehr zum Vorbild anderer Länder wird.
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Kärnten: Entwurf neue Öffnungszeitenverordnung
Die SozialpartnerInnen haben sich auf eine neue Öffnungszeitenverordnung in Kärnten geeinigt!
AKTION 4. März 2012
Am 4. März 2012 wurde der Europäische Tag des Freien Sonntags mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen in vielen europäischen Ländern begangen.
Im Fokus: Sonntagsarbeit in Wien
Internationaler Foto-Workshop
17.- 23.5.2012, jeweils 9.00 - ca. 18.00 Uhr, mit Vernissage der Fotoarbeiten am 22.5., Wien -
Anmeldeschluss: 13.2.!
Ort (Workshop und Unterkunft):
Kardinal König Haus, Kardinal König Platz 3, 1130 Wien
Happy birthday!
10 Jahre Allianz für den freien Sonntag
Im Oktober 2001 wurde die bundesweite Allianz für den freien Sonntag Österreich gegründet. 10 Jahre später ist das Anliegen topaktuell: den freien Sonntag und damit Zeitwohlstand und Lebensqualität durch gemeinsame freie Zeiten zu sichern.
Das Jubiläum wird mit einem Festakt im Parlament – unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer - am 18.10. begangen, in einzelnen Bundesländern finden weitere Events statt.
Gründung der Europäischen Sonntagsallianz
Ruhezeiten lassen sich nicht aufschieben
Arbeitssoziologe Nachreiner bei Konferenz in Brüssel zum freien Sonntag: Kollektive Ruhe hat positive Effekte auf Individuum und Gesellschaft / Sonntag mit Abstand beliebteste freie Zeit / Allianz-Sprecher Brantner zur Gründung: Ein noch vor 10 Jahren unvorstellbarer Gedanke ist Wirklichkeit geworden
„Ruhezeiten lassen sich nicht aufschieben“, dies betonte der Arbeitssoziologe Friedhelm Nachreiner bei der Sonntags-Konferenz „Mehrwert gemeinsamer freier Zeit“ in Brüssel am 20.6.2011 anlässlich der Gründung der Europäischen Sonntagsallianz. „Wenn jemand am Sonntag arbeitet, ist ein anderer freier Tag kein Ersatz dafür. Das funktioniert weder individuell noch für die Gesellschaft“.
Bei Sonntagsarbeit lasse sich nachweisen, dass das Unfall- und Krankheitsrisiko signifikant ansteigen. Zahlreiche Studien belegen das, so Nachreiner.
Untersuchungen hätten weiters ergeben, dass die Menschen am liebsten wochentags zwischen 19 und 20.00 Uhr frei haben und an Sonntagen zwischen 10.00 und 22.00 Uhr.
