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Stellungnahme zu Initiativantrag
zu Sonn- und Feiertagsarbeit

Erarbeitet von der Allianz für den freien Sonntag

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Niederösterreich

Allianz für den freien Sonntag Niederösterreich

Erwin Burghofer
Diözesansekretär
KAB St. Pölten
Klostergasse 15
3100 St. Pölten
Tel.: +43 2742 324-3379
eMail: kab.ka.stpoelten (AT) kirche.at
Web: KAB Diözese St. Pölten



KAB Eigeninitiativen und Bündnispartner

Die Allianz für den freien Sonntag wurde auf Betreiben der KAB 1997 geschaffen. Anlass dafür war ein Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofs, der wöchentliche freie Tag müsse nicht der Sonntag sein. Weiterer Grund war ein Beschluss des österreichischen Parlaments im März 1997, der eine Erweiterung der bestehenden Ausnahmeregelungen im Arbeitsruhegesetz festlegte. Beide Beschlüsse wurde zwar von manchen Wirtschaftsvertretern als in der Praxis bedeutungslos herabgespielt, doch bald zeigte sich ein Ansteigen der Sonntagsarbeit vor allem im Handel.

Weiterlesen: Allianz für den freien Sonntag Niederösterreich

 

Freier Sonntag in Nö.Landesverfassung

Am 28. Juni 2001 beschloss die Nö. Landesregierung die Verankerung des Schutzes des freien Sonntags in der Nö. Landesverfassung

Die Allianz für den Sonntag - ins Leben gerufen von der Kath. Aktion und der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) der Diözese St. Pölten - feiert einen großen Erfolg. Über Antrag des Verfassungsausschusses und auf Initiative einer Reihe von Abgeordneten, angeführt von Dr. Martin Michalitsch hat der NÖ. Landtag heute unter dem Vorsitz von Präsident Mag. Edmund Freibauer einen Zusatz zur Landesverfassung beschlossen. Damit ist der arbeitsfreie Sonntag unter den Schutz der Verfassung gestellt. Im Anschluss dankte eine kleine Delegation der Kath. Aktion (KA) und Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB) Präsident Mag. Freibauer und den Debattenrednern Vizepräsident Schabl, Mag. Brigid Weinzinger, Wolfgang Haberler und Dr. Martin Michalitsch mit einem kleinen symbolischen Geschenk (siehe Fotos unten).
Alle Abgeordneten hoben die Bedeutung dieser neuen Verfassungsbestimmung hervor. Sie verwiesen darauf, dass dies nun in die tägliche Praxis zu übersetzen sei.
Diese Beschlussfassung ist ein erster Schritt zur Sicherung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten.
Die Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung und die gesamte Katholische Aktion werden die Entwicklung nicht nur beobachten, sondern auch weiterhin initiativ werden.