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Newsletter 06/2010

Inhalt:
•    Wien: Arbeitsfreier Sonntag muss in Wien bestehen bleiben
•    Hundsdorfer und Häupl für den „arbeitsfreien Sonntag“
•    PA: Freier Sonntag ist verlässliche Ruheinsel


Arbeitsfreier Sonntag muss in Wien bestehen bleiben
Forderungen von Lugner absolut ArbeitnehmerInnen-feindlich
Wien (GPA-djp). "Der neuerliche Vorstoß von Herrn Lugner ist einfach nicht akzeptabel. Hier wird versucht mit unhaltbaren und wirtschaftlich nicht belegbaren Argumenten eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zu erwirken.
Dies ist aber nicht im Interesse der ArbeitnehmerInnen", so Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel der GPA-djp, anlässlich der erneuten Aussagen von Richard Lugner, der die Sonntagsöffnung für die Geschäfte in Wien forderte.
"Es ist bereits erwiesen, dass das gewünschte Umsatz-Plus im Handel durch die Sonntagsöffnung nicht erzielt werden kann - das haben unter anderem Versuche während der Fußball-EM 2008 gezeigt. Auch der offensichtliche mäßige Geschäftserfolg im Einkaufszentrum von Hrn. Lugner während der Euro 2008 war für die GPA-djp Wien erkennbar.
Was übrig bleibt, ist eine massive Verschlechterung der Arbeitszeiten und Lebensbedingungen für Handelsangestellte", betont auch Barbara Teiber, Geschäftsführerin der GPA-djp Wien. "Einige Einkaufszentrenbetreiber und nicht mehr als eine Handvoll Handelsunternehmen versuchen immer wieder den Arbeitsfreien Sonntag anzugreifen. Das werden wir aber im Interesse unserer Mitglieder nicht zulassen", so Teiber.
Quelle: GPA-djp, September 2010

Hundstorfer und Häupl für den "arbeitsfreien Sonntag"
Delegationen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung besuchten Spitzenpolitiker aus Anlass des "Welttages der menschenwürdigen Arbeit", 08.10.2010

Wien (KAP) Für den "arbeitsfreien Sonntag" haben sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Bürgermeister Michael Häupl bei Begegnungen mit Delegationen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) aus Anlass des "Welttages der menschenwürdigen Arbeit" am Donnerstag ausgesprochen. Beide Politiker bekundeten ihre Sympathie für die "Allianz für den Sonntag". Ebenso sprachen sich Hundstorfer und Häupl für die ab Juni 2011 geplante KAB-Initiative für "arbeitsuchende Jugendliche nach Schulabschluss" aus.

Im persönlichen Gespräch erinnerte Bürgermeister Häupl daran, dass auch sein Vater Mitglied der "Katholischen Arbeitnehmerbewegung" gewesen sei. Der Delegation der Katholischen Arbeitnehmerbewegung gehörte die Bundessekretärin der KAB, Maria Etl, an, die zugleich ÖGB-Vorstandsmitglied ist. Bei den Begegnungen mit Hundstorfer und Häupl wurde auch eine KAB-Erklärung zum Thema "Menschenwürdige Arbeit" überreicht.

Anlässlich des "Welttags für menschenwürdige Arbeit" fand bereits am Mittwoch ein Besuch bei der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek statt. Im Rahmen der Aktion verteilte die KAB in zahlreichen Fabriken, Werkstätten, Büros und Handelsgeschäften in Wien und Niederösterreich Glückwunschkarten mit der Aufschrift "Einen guten Arbeitstag".

Freier Sonntag ist verlässliche Ruheinsel
Utl.: Allianz für den freien Sonntag präsentiert Kalender 2011 mit Karikaturen zum Sonntag

 

52 Karikaturen umfasst der neue Wochenkalender 2011 zum „Freien Sonntag“, der nun schon zum zweiten Mal herausgegeben wird. Erstmals wird der Kalender länderübergreifend – in Kooperation der Allianzen für den freien Sonntag Österreich und Deutschland – herausgebracht. Bei der gestrigen Vollversammlung der Allianz für den freien Sonntag Österreich wurde er in Wien den über 50 Mitgliedsorganisationen in Wien präsentiert. Eine öffentliche Präsentation ist für den 10. November vorgesehen.
„Der freie Sonntag ist eine verlässliche Ruheinsel, auf der wir die Zeit nach unseren Bedürfnissen und Interessen gestalten können“, betonen die Sprecher der Allianz – Franz Georg Brantner (ÖGB), Bischof Ludwig Schwarz (Österr. Bischofskonferenz), Walter C. Huber (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) anlässlich der Präsentation des Kalenders. Dem freien Sonntag komme besondere Bedeutung für die Pflege des sozialen Netzes bei. Er sei wichtig für unser gesellschaftliches, religiöses, kulturelles und familiäres Zusammenleben.
Karikaturistinnen und Karikaturisten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz begegnen im Kalender 2011 Woche für Woche der Sonntagsthematik mit einem schmunzelnden oder auch nachdenklichen Blick. Der thematische Bogen spannt sich von unseren Konsumwünschen und Zeitnöten bis hin zu unserer Lebens- und Arbeitswelt.
Der Kalender kann sowohl aufgestellt als auch mitgenommen werden, ist 4-färbig und umfasst alle ökumenischen Feiertage.
Preis pro Stück Euro 10 zuzüglich Porto. Information und Bestellung:
www.freiersonntag.at, 01-310 51 59 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

So können Sie uns unterstützen!
Wir wollen die Allianz für den freien Sonntag bekannter machen. Bitte leiten Sie diesen Newsletter an Freundinnen und Freunde weiter, die an der Sonntagsthematik interessiert sein könnten! Herzlichen Dank!