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Stellungnahme zu Initiativantrag
zu Sonn- und Feiertagsarbeit

Erarbeitet von der Allianz für den freien Sonntag

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Arbeitsweise

Vereinbarung zur Arbeitsweise der
Allianz für den freien Sonntag Österreich

1 Allgemeines Profil
Nichtregierungsorganisation (NRO) ohne Rechtspersönlichkeit zur Förderung und Bewahrung der freien Sonn- und Feiertage, wie sie im Grundsatzprogramm der „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ dargelegt ist.

Handlungsorientierter Zusammenschluss der Sonntagsallianzen aus den Bundesländern sowie österreichweit arbeitender Institutionen aus den Bereichen Kirchen, Gewerkschaften, Vereine, Arbeiterkammer, Interessensvertretungen, Soziale Bewegungen, Kultur, Erwachsenenbildung.

Grundsätzliche Orientierung:
• Überparteilichkeit
• Weltanschaulicher Pluralismus
• Gemeinnützigkeit
• Offenheit für Kooperationen
• Größtmögliche Unabhängigkeit von staatlichen Stellen

2 Regelmäßige Aktivitäten
• Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung
(z.B. Medienarbeit, Kampagnen, Informationsmaterial, Veranstaltungen)

• Politisches Lobbying

• Öffentliche Stellungnahmen zu aktuellen, die Sonn- und Feiertage betreffenden Fragen

• Arbeits- und Projektgruppen zu verschiedenen Fragen
(z.B. der Liberalisierung und Flexibilisierung, der Zeitstrukturen, der Arbeitsorganisation und der Wirtschaftspolitik), die in informeller Verbindung mit dem Netzwerk selbständig arbeiten.
Die Mitarbeit in den Gruppen setzt keinen Mitgliederstatus im Netzwerk voraus, die Orte der Zusammenkünfte sollen bestmöglich variieren. Damit sollen die Gruppen auch der weiteren Vernetzung der Allianz mit Nicht-Mitgliedern dienen. Die Verbindung mit dem Netzwerk findet zwischen den LeiterInnen der Gruppen und den für diese im Aktionsteam Verantwortlichen statt. Die einzelnen Gruppen können die Initiative für öffentliche Stellungnahmen des gesamten Netzwerks ergreifen oder selbst Stellungnahmen in ihrem Namen als Gruppe abgeben, unterzeichnet von den jeweiligen LeiterInnen.

• Vernetzung und Kooperation mit Organisationen und Netzwerken auf Bundes-, Länder- und Regionalebene sowie aus anderen Staaten.

3 Organisationsstruktur

3.1 Die Vollversammlung
• Bilden alle Delegierten der Bundesländerallianzen sowie die Delegierten der Mitgliedsorganisationen der Bundesallianz.
Stimmberechtigt ist eine Person pro Mitgliedsorganisation (zwei pro Länderallianz), die bzw. deren Stellvertretung bei Bekanntgabe der Mitgliedschaft benannt wird. Die Delegierten erhalten die für die Angelegenheiten der Allianz notwendigen Informationen. Sie sind verantwortlich für die Kommunikation aller Informationen innerhalb ihrer Organisation, sofern dies zur Vorbereitung von Entscheidungen der Vollversammlung oder laufende Aktivitäten der Allianz erforderlich ist.

• Legt die inhaltlichen und organisatorischen Grundlinien der Arbeit der Allianz fest.

• Entscheidet über die Mitgliedschaft von Organisationen.
Jede Organisation, die Mitgliedschaft beantragt, muss der Vollversammlung eine kurze Darstellung ihrer Erwartungen an das Netzwerk und ihrer Beiträge zu deren Arbeit vorlegen. Ein Mitglied der Allianz muss die Organisation, die Mitgliedschaft beantragt, bereits kennen und den Antrag in der Vollversammlung einbringen. Der Ein- und Austritt eines Mitglieds ist auf jeder Vollversammlung möglich

• Bestellt ein Aktionsteam, Sprecher/innen werden in der Vollversammlung bestellt und vertreten die Allianz nach außen.

• Kann die Abänderung dieser Vereinbarung zur Arbeitsweise beschließen.

• Wird mindestens zweimal im Jahr von dem dafür zuständigen Mitglied des Aktionsteams mit Frist von sechs Wochen schriftlich einberufen.

• Außerordentliche Vollversammlungen können von einzelnen Mitgliedern mit einer entsprechenden Begründung beim Aktionsteam beantragt werden.

• Die Beschlussfähigkeit ist nach ordnungsgemäßer Einberufung gegeben.

• Beschlüsse werden im Konsens gefasst.

• Zur sachgemäßen Abwicklung der Vollversammlung und des Treffens des Aktionsteams werden ProtokollantIn und ModeratorIn bestellt.

3.2  Das Aktionsteam

• wird von der Vollversammlung für die Erledigung konkret benannter und mit einem Zeitplan versehener Aufgaben bestellt.

• besteht aus ca. zehn Personen für die Dauer der von der Mitgliederversammlung benannten Zeit: mindestens zwei Jahre; Verlängerung möglich (Beschluss der Vollversammlung vom 12.10.2009)
• Auf jeden Fall gehören zu den Zuständigkeiten des Aktionsteams:
• Koordination der einzelnen Projekte
• Vorbereitung der Vollversammlung
• Finanzen
• Vernetzung (Newsletter).

• Aktuelle Stellungnahmen und wichtige Aktivitäten müssen vor Veröffentlichung allen Mitgliedern der Vollversammlung auf elektronischem oder schriftlichem Weg zur Kenntnis gebracht und als Umlaufbeschluss genehmigt werden. Fehlende Rückmeldung eines Mitglieds auch nach einer Einspruchsfrist von mindestens drei Werktagen gilt als Zustimmung.

• Das Aktionsteam kann Arbeitsgruppen einrichten, z.B.
• Für die Vorbereitung von Veranstaltungen
• Für Bildungs-/Aufklärungsarbeit
• Für Medienarbeit und Kampagnen
• Für Fundraising und Sponsoring.

• Ein Koordinationsbüro, das als öffentliche Anlaufstelle und organisatorische Drehscheibe der Aktivitäten der Allianz fungiert, wird dem Aktionsteam zugeteilt und unterstellt. Die Finanzierung des Büros erfolgt durch die im Auftrag der Allianz verwalteten Ressourcen.

4 Ressourcen/Finanzierung
4.1 Mitgliedsbeitrag
• Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist in vier Kategorien aufgefächert, die sich nach der Kapazität (Zahl der hauptamtlichen MitarbeiterInnen, Umfang des Jahresbudgets bzw. Disponibilität der finanziellen Mittel) der jeweiligen Organisation richten:

Kategorie 1: Euro     127.- (bis drei hauptamtliche MitarbeiterInnen)
Kategorie 2: Euro    242.- (bis zehn hauptamtliche MitarbeiterInnen)
Kategorie 3: Euro    402.- (über zehn hauptamtliche MitarbeiterInnen)
Kategorie 4: Euro 4.015.- (über fünfzig hauptamtliche MitarbeiterInnen)

• Die Einstufung in eine Kategorie erfolgt durch die jeweilige Organisation selbst unter Berücksichtigung der angegebenen Anhaltspunkte.
Auf Antrag kann das Aktionsteam eine Organisation vom Mitgliedsbeitrag befreien, etwa für den Fall ihrer Investition gleichwertiger nichtmonetärer Ressourcen.

• Die Mitgliedsbeiträge sowie darüber hinausgehende Spenden werden auf das Konto derjenigen Stelle überwiesen, der das Koordinationsbüro zugeordnet ist. Die Vollversammlung wählt RechnungsprüferInnen. Es besteht jährliche Berichtspflicht über die Finanzgebarung gegenüber der Vollversammlung.

4.2 Fundraising und Sponsoring
4.3 Personelle und andere Ressourcen
werden von den einzelnen Mitgliedsorganisationen je nach Kapazität zur Verfügung gestellt.          April 2002/März 2007/Okt 2009