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PA: Salzburger Weihnachtsruhe am Heiligen Abend scheitert!

Utl.: Für Handelskonzerne Billa und Hofer zählt der Umsatz mehr als die Mitarbeiter. Bis zuletzt wurde versucht, Handelskonzerne zum Schließen am Heiligen Abend zu bewegen. (20.12.2017)

„Wir geben unseren Mitarbeitern den 8. Dezember frei, um ihnen dann den Heiligen Abend zu nehmen! So müsste eigentlich das Werbemotto von Billa lauten“, ärgert sich Michael Huber, Koordinator der Salzburger Sonntagsallianz. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) versuchte in den letzten Tagen intensiv mit Handelskonzernen über eine mögliche Schließung der Lebensmittelfilialen am Sonntag, den 24. Dezember zu verhandeln und einen Tag der „kollektiven Salzburger Weihnachtsruhe“ zu vereinbaren. „Leider vergeblich!“, so Huber weiter, „Billa und Hofer zeigten bereits Kooperationsbereitschaft, entschieden sich dann aber kurzfristig anders.“ „Viele Handelsangestelle hätten es ihren Arbeitgebern gedankt, wenn sie einmal – alle acht Jahre - nicht nach Ladenschluss heimhetzen müssen, damit alles für den Heiligen Abend vorbereitet werden kann. Weihnachtseinkäufe lassen sich ohne Probleme bis zum 23.Dezember erledigen, der 24.Dezember wäre heuer eine Chance, sich ohne Lastminute-Einkäufe mit mehr Ruhe auf das Weihnachtsfest einzustimmen, mehr Mensch als Konsument zu sein,“ sagt Elisabeth Mayer, Sprecherin der Salzburger Sonntagsallianz und Präsidentin der Katholischen Aktion.
„Wir werden alle Pfarrer in den betreffenden Gemeinden schriftlich bitten, in den Gottesdiensten in Solidarität für die zu beten, die an diesen Feiertagen unfreiwillig arbeiten müssen und den Tag nicht so feiern können, wie sie gern feiern würden“, sagt Heiner Sternemann, Koordinator der Sonntagsallianz und Betriebsseelsorger.
Die großen Konzerne machen es sich sehr einfach, die Entscheidungsträger haben ja am Heiligen Abend frei und feiern mit ihren Familien, es trifft ja ‚nur´ die Beschäftigten in den Filialen“, ärgert sich Huber.
„Die Entscheidungen sind nun gefallen. In 52 Salzburger Tourismusorten werden somit in diesem Jahr viele Lebensmittelfilialen ihre Geschäfte öffnen. Man kann nur hoffen, dass sich der Kunde merken wird, welche Handelskonzerne das private Leben ihrer Mitarbeiter wertschätzen und welche nicht“, so Huber abschließend.